verzweiflung

Warum Störungen störend sind

Warum wir uns auf eine problemfreie Dienstleistung unseres Internetanbieters verlassen wollen

Feierabend. Heute mal etwas früher. Es ist zwar noch ein wenig Arbeit übrig, aber die lässt sich auch Zuhause beenden, per Home Office. Für den Abend ist noch ein Besuch bei Freunden geplant – die Vorfreude ist groß. Vorher ist noch ein Wocheneinkauf geplant, dann geht es nochmal für eine gute Stunde an den heimischen Schreibtisch und das Wochenende kann beginnen. Schnell noch alle erforderlichen Daten für das Home Office im Netzwerkspeicher des Intranets des Arbeitgebers abgelegt und dann die Heimfahrt nach Hause in Angriff nehmen.

Auf halber Strecke dann eine SMS. Die Partnerin: „Irgendwas stimmt mit unserem Internetanschluss nicht – mal wieder! Dauernd Verbindungsabbrüche, wenn überhaupt eine Verbindung zustande kommt. Das nervt.“ Großartig. Das ist nichts Neues. Es kommt zwar selten vor, aber immer im unpassendsten Moment. Zuhause angekommen – zunächst einmal die Klamotten in die Ecke werfen, direkt danach ran an die Problemquelle. Doch es lässt sich nur feststellen: Es ist das Übliche. Der vom Internetanbieter gestellte Router wirft nur sehr oberflächliche Informationen im Protokoll aus. Es bleibt unklar, ob es sich um ein Problem seitens des Providers handelt, oder ob die Hardware spinnt.

Rückgriffe auf das Smartphone lassen das Datenvolumen langsam schwinden. Bemühungen, Suchmaschinen mit Eckdaten zu füttern, um Ansätze für die Problemlösung zu finden, bringen keinen Erfolg. Den Support des ISP kann man ja beiläufig schon mal informieren, genervt tippt man also auf dem Smartphone herum und hinterlässt eine Nachricht. Abgesehen von der Notfall-Hotline haben alle anderen Kundenservices des Anbieters nämlich auch schon Feierabend.

Das letzte Mal reagierte man an der Notfall-Hotline zwar prompt („Nach Einsicht Ihrer Kunden- und Verbindungsdaten können wir keine Schwierigkeiten mit Ihrem Anschluss feststellen, schicken Ihnen morgen aber einen Techniker vorbei“), aber war machtlos. Der Techniker am nächsten Tag kam zu spät – das Problem hatte sich mittlerweile von selbst gelöst. Alles funktionierte wieder. Wird es dieses Mal wieder genau so laufen, oder besteht das Problem morgen noch immer?

Ein entnervter Blick auf die Uhr: Zeit sich anzuziehen. Die Verabredung mit den Freunden naht. Der Wocheneinkauf ist auf morgen verschoben. Die Kinder jammern: Sie bleiben heute allein Zuhause und wollen Streaming-Angebote nutzen, mit ihren Freunden chatten oder Onlinegames spielen. Mehr als ein Achselzucken ist nicht drin – das Problem lässt sich einfach nicht lösen. Die unvollendete Arbeit ruht noch im Intranet der Firma, eine VPN-Verbindung lässt sich ohne Internetverbindung nicht aufbauen – kein Zugriff auf die Daten. Alle Planungen verschieben sich nach hinten: Morgen früh ist ein klarer Kopf gefragt um zu arbeiten, statt mit der Familie zu frühstücken oder auszuschlafen. Wunderbar. Wunderbar frustrierend.

DSL Anbieter

Probleme dieser Art kennen die meisten von uns. Je nach ISP unterscheiden sich die Häufungen der Störungen und die Orte, an denen sie auftreten. Auf Störungen.info haben Sie die Möglichkeit, bei Problemen mit der Internet-, Telefon- oder Fernsehverbindung zu prüfen, ob auch andere Nutzer des selben Anbieters in Ihrer Nachbarschaft zeitgleiche Schwierigkeiten erfahren. Auch bietet es sich an, bei einem Providerwechsel vorab zu klären, welche Anbieter in der Vergangenheit besonders störanfällig waren. Störungen.info bietet Ihnen diesen Service. Unsere Facebook-API zeigt in Echtzeit Störmeldungen anderer User an, Diagramme und Statistiken informieren Sie über vergangene und aktuelle bundesweite Störungen; auch in unserem Blog berichten wir ausführlich über entsprechende Vorfälle. Wenn Ihr Internetanbieter es nicht kann oder will – wir schaffen Klarheit.